Die schwerste Entscheidung ever

Vor diesem Blogbeitrag hab ich mich lange gedrückt. Ich habe Angst davor, nicht die richtigen Worte zu finden. Aber auch davor, für meine Entscheidung verurteilt zu werden. Doch es ist jetzt einfach an der Zeit, es zu erzählen. Und ich werde versuchen, es weitestgehend aus dem Bauch heraus zu schreiben.

Vielleicht haben einige von Euch gemerkt, dass immer weniger Beiträge zu Teddy kamen und ich auch nur noch sehr wenig von ihm auf meinen Social media Kanälen erzählt habe. Das liegt daran, dass ich schon seit längerem überlege, wie es mit ihm weitergehen soll. Teddy hat sich einfach zu einem Pferd entwickelt, das nicht gerne auf Turnieren ist. Er zeigte das zuerst im Gelände, dann später auch beim Springen zuhause. Ich habe einiges versucht, bin Schritte zurückgegangen, hab ihm Zeit gegeben, sogar eine Auszeit von mehreren Monaten auf der Weide und trotzdem hat das alles nicht das bewirkt, was ich mir erhofft hatte: Ihn wieder zu einem motivierten Partner zu machen.

2019 beim Shooting für die Frühjahr/Sommer Kollektion von Waldhausen

Und das war nicht nur auf dem Turnier so, sondern auch zuhause wurde es zunehmend schwieriger, mit ihm zu arbeiten. Ich will auf gar keinen Fall dem Pferd die ganze Schuld geben, denn mit Sicherheit kommen da viele Dinge zusammen. Aber es machte einfach kaum noch Spaß, ihn zu reiten. Und da ich mit Nessi und dem Aufbau von Alani auch noch zu tun hatte, kam Teddy dann oft zu kurz.

Nach sehr vielen Monaten (um ehrlich zu sein waren es wohl eher 2 ganze Jahre, in denen meine Überlegung hin und her ging) war dann eine Entscheidung gefragt. Denn so konnte es nicht weitergehen. Ihm ging es nicht gut mit der Situation und mir auch nicht. Das schlechte Gewissen fraß mich auf. Jeden Abend.

Teddy hat mich verlassen.

Da er mir auf dem Papier nicht gehört, haben wir uns dazu entschieden, ihn zu seinen ursprünglichen Besitzern zurückzubringen. Wir haben natürlich mit ihnen die Situation besprochen und sie hatten Verständnis. Er kann dort erstmal auf die Weide, ankommen, runterkommen und wird dann sicher noch von einem jungen Mädchen mitgeritten oder die Besitzer finden eine andere schöne Beschäftigung für ihn. Es wird ihm dort gut gehen.

Das jetzt so zu schreiben, zerreißt mir das Herz. Ich wollte nicht, dass es so kommt. Ich hätte nie gedacht, dass ich mich jemals von ihm trennen kann. Eigentlich kann ich es auch nicht. Es fühlt sich an, als ob ich mir den Arm abhacken müsste. Aber – wie ihr auch alle wisst – sind eigene Pferde ein kostspieliges Unterfangen und ich hatte Teddy immer voll in unseren Kosten. Diese 2 Jahre Entscheidungsfindung haben mich sicher 12.000€ gekostet. Und ich kann ihn nicht für sein restliches Leben (was sicher noch 10-15 Jahre sein werden) zu unseren Rentnern auf die Weide stellen. Das kann ich mir einfach nicht leisten. Und irgendwie wäre es für ihn auch zu langweilig. Er kann sicher mit jemand anderem noch lustige Dinge anstellen.

Und vielleicht kann er ja auch noch ein bisschen Dressur gehen oder Bodenarbeit machen oder was auch immer die Zukunft für ihn bereit hält. Denn ich maße mir nicht an, zu sagen, dass er das alles nicht mit jemand anderem wieder machen würde. Vielleicht war ich auch das Problem.

Ich habe – in meinen Möglichkeiten – alles versucht. Aber am Ende bin ich einfach kein Dressurreiter. Ich mache das, weil es zur Vielseitigkeit und zur guten Ausbildung und Rittigkeit dazugehört, aber reine Dressur könnte ich nicht reiten. Es ist so sehr von Noten abhängig, es sind so extreme Feinheiten in der Hilfengebung, man braucht so lange, um Pferden mit beschränkten Bewegungsmöglichkeiten bestimmte Dinge wirklich beizubringen. Mir fehlt da die nötige Geduld. Wenn man das wirklich ernst meint mit Teddy und der Dressurreiterei – dann geht das vielleicht auch. Aber ich schaffe das nicht. Ich bin mit meinem Job, der Bloggerei und der Vielseitigkeit schon übermäßig beschäftigt. Das soll keine Ausrede sein, sondern nur zur Erklärung beitragen.

Und eigentlich, meine lieben, schreibe ich das hier auch für mich. Um einmal alles loszuwerden, was sich in meinem Kopf dazu angestaut hat. Ich liebe Teddy von ganzem Herzen. Er hat mich so sehr gefordert wie kein anderes Pferd. Er ist so wunderschön, dass man sich auf der Stelle in ihn verliebt. Und dabei ein solcher Clown. Er hat mir so viele besondere Momente in diesen 11 gemeinsamen Jahren geschenkt. An dieser Entscheidung werde ich noch lange zu knabbern haben, das könnt ihr mir glauben.

Ich hoffe einfach, dass es für ihn die richtige Entscheidung war. Dass er auf der Weide erstmal wieder Pferd sein kann und ich muss mich daran festhalten, dass er mich bestimmt nicht so doll vermisst wie ich ihn.

Ich möchte es mir an der Stelle aber nicht nehmen lassen, Teddy & meine Geschichte nochmal zu erzählen

11 Jahre sind eine lange Zeit. Er kam 4-jährig zu mir. Der wunderschöne Fuchswallach mit sehr viel Schwachsinn im Kopf. Beim ersten Probereiten haben wir uns direkt hingelegt. Er sprang über das Kreuz am Rand des Cavalettis und stolperte sozusagen. Damit lagen wir im Dreck. Das hielt mich natürlich nicht davon ab, ihn mitzunehmen! Denn es war schon um mich geschehen ❤️

2008 – eigentlich direkt nach der Ankunft

Bei den ersten Geländesprüngen war er mutig. 5+6-jährig probierten wir schon im Training ein paar Sprünge der Geländepferde L. Und das mit dem kleinen 1,58m Zwerg. Springpferde Prüfungen waren auch dabei. Und am Ende der Saison auch schon VA in Segeberg.

7-jährig ging er auch schon ein paar wenige L-Springen und L-Dressuren. Beim Springen war ich immer wieder überrascht, was der Kleine eigentlich springen kann, wenn er will.

2011 – Bargfeld Stegen L Springen

8-10jährig hatten wir dann immer wieder mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Mal ging er lahm, mal nicht. 1,5 Jahre rumdoktern und sehr viele Euro später entschieden wir uns, die Eisen abzumachen, ihm ein halbes Jahr Weidepause zu geben und seitdem lief er. Natürlich war nicht jeder Boden geeignet ohne Eisen, aber darauf musste man dann bei der Wahl der Turniere und Plätze achten. Im Gelände störten ihn die Barhufe nie. Er hatte als halbes Pony ja sowieso immer 10 Beine.

2013 – Shooting mit Christiane Slawik

2014 (10-jährig) kam er dann wieder von der Weide und wir hatten am Ende der Saison noch ein paar schöne Platzierungen. Ein A-Springen konnten wir sogar gewinnen. Zeitspringen 😀 Das hatte schon was und ich weiß es noch wie heute. Überlegt mal, das ist 5 Jahre her. Mein Gott, die Zeit vergeht einfach viel zu schnell.

Die nächsten beiden Jahre stand Alani an vorderster Front und Teddy lief nur wenig Turniere. In Sahrendorf steuerte er zielsicher durch die VA oder in Löningen – eine der schwersten Prüfungen – daran erinnere ich mich auch noch gut. Es war nie besonders einfach, ihn durch eine Vielseitigkeit zu reiten. Es gab gute Tage, in denen war er kaum zu bremsen – einfach nur Strich galoppieren und die Sprünge anvisieren. Und es gab schlechte Tage, an denen war jedes Blatt auf dem Boden ein Feind und die Geländestrecke dadurch eine echte Herausforderung. Undzwar überhaupt erstmal oben zu bleiben, wenn er im Zickzack galoppiert. Das verschlimmerte sich mit den Jahren auch irgendwie.

2015 – Sahrendorf VA

2017 dachte ich dann nochmal, der Knoten wäre endlich geplatzt. Er lief eine fantastische Runde in Luhmühlen und platzierte sich sogar bei starker Konkurrenz. Dann lief er in Süsel wieder super, obwohl die Strecke echt schwer war. Und ich dachte, jetzt könnten wir Richtung Stil L/VL gehen. Weit gefehlt. So gut die Saison angefangen hatte, so desaströs endete sie.. Hornsmühlen macht er komplett dicht mit 3 Stopps am Wasser, in Todesfelde schied ich ebenfalls aus und dann ritt ich zum Ausgleich einen leichten Stilgeländeritt in Tellingstedt und auch da sah ich nicht das Ziel. Harter Aufschlag auf dem Boden der Tatsachen.

An dem Punkt musste ich mich schon entscheiden. Und stellte ihn für etwas mehr als ein halbes Jahr auf die Weide zu den Rentnern (Winter-Halbjahr). Ich dachte, er braucht vielleicht eine Auszeit, um seinen Kopf frei zu machen. Und dann wieder loszulegen. Nach seiner Auszeit war er auch erstmal wieder motiviert. In 2018 machten wir eh nicht mehr so viel, weil der Aufbau länger dauerte als gedacht. Dann sind wir ein paar Dressuren geritten und ein großes Highlight 2018 war das Shooting in St.Peter-Ording, bei dem er mir einen Mädchentraum erfüllte! Ohne Sattel am Strand. Wahnsinn. Das werde ich nie vergessen.

2018 – Shooting in St.Peter

Turniermäßig kamen wir aber nicht so richtig in Gang. Bei einer Dressurreiter L waren wir 5. Aber er war auch nicht regelmäßig genug los, um damit wirklich was anfangen zu können und das zog sich 2019 weiter so. Noch dazu hatten wir eine katastrophale Springstunde im Januar, die unser Vertrauen weiter erschüttert hat. Danach sprang er quasi gar keinen Parcours mehr. Auch im neuen Zuhause musste ich ganz langsam an einzelne Sprünge rantasten. Kleine Kreuze gingen dann irgendwann wieder, aber seine Motivation zum Springen war einfach nicht mehr da.

Das letzte Bild mit allen 3 Pferden 😢

Und so wurde die gemeinsame Ebene immer kleiner. Eine gute L-Dressur im Mai machte zwar Spaß, aber auch das Dressurreiten war durch seine Guckigkeit immer ein Würfelspiel.

Man kann Pferde eben zu nichts zwingen. Und das will ich auch gar nicht. Teddys Zukunft liegt woanders. Ich bin und bleibe aber dem Turniersport verbunden. Und auch wenn sich das objektiv ganz klar und einfach anhört, ist es emotional sehr schwer. Deswegen habe ich mich auch dagegen entschieden, ihn für die Besitzer zu verkaufen. Das würde ich nicht schaffen. Wenn da Leute zum Ausprobieren kommen undsoweiter…

Ich weiß nicht so recht, wie ich den Artikel beenden soll. Es ist schwer. Es tut weh. Sehr weh. Aber Dinge, die ich weiß: Es geht ihm gut. Undzwar besser, als in den letzten Monaten mit mir. Ich wünschte, ich hätte ihn nicht abgeben müssen. Ich werde dich nie vergessen, TEDMAN *somuchlove*

12 Kommentare bei „Die schwerste Entscheidung ever“

  1. Hey Juliane! Ich hab Tränen in den Augen, weil ich mich so sehr in Dich „reinfühlen“ kann. Du hast wirklich gekämpft und Dir diese Entscheidung alles andere, als leicht gemacht! Und es steht NIEMANDEM zu, Dich für diese zu verurteilen! Behalte die schönsten Momente in Deinem Herzen – Du wirst ihn niemals vergessen! Und wie Du schon geschrieben hast: es geht ihm dort gut! Was nicht heißen soll, dass es ihm bei Dir schlecht ging – verstehe mich bitte nicht falsch! Fühl Dich ganz lieb gedrückt!
    Liebe Grüße
    Moni

    1. Vielen vielen Dank Moni 😌 ich hatte nie daran gedacht, dass ich die Entscheidung jemals treffen müsste und würde. Aber an einem bestimmten Punkt ging es einfach nicht weiter…

  2. Liebe Juliane,

    Ich kann dich so gut verstehen. Sich von einem Pferd zu trennen mit dem man durch dick und dünn gegangen ist, fällt sicher nicht leicht. Umso stolzer kannst du auf dich sein, dass du diese Entscheidung getroffen hast. Wenn es nicht mehr klappt dann macht es wenig Sinn sich dann noch ewig weiter zu streiten und dann unglücklich auf dem Pferd zu sitzen, weil man sich nicht trennen kann. Teddy wird es sicher gut gehen!
    Deine Entscheidung war definitiv gerechtfertigt.
    Mach weiter so!!
    Ganz liebe Grüße Sophia

    1. Vielen vielen Dank liebe Sophia. So ist es leider und trotzdem macht es das Ganze nicht leichter. Ich hoffe einfach, es geht ihm gut. Danke für deine lieben Worte.
      LG, Juliane

  3. Du hast auf dein Herz gehört und die beste Entscheidung für ihn und auch für dich selbst getroffen. Man muss die Pferde lassen wie sie sind und man muss auch an sich selbst denken. Das ist nicht egoistisch sondern wichtig. Nur dann geht es dir gut. Und nur wenn es dir gut geht kannst du auch alles für dein Pferd geben. Ich bin sicher, Teddy 🧸 ist jetzt glücklich und du bist es mit Nessi und Alani auch. ☺️

    1. Danke Tine – für die lieben und aufbauenden Worte. Vollkommen richtig. Und daran muss man sich wahrscheinlich festhalten.

  4. Liebe Juliane,
    Abschied nehmen von einem geliebten Wesen, ob Mensch oder Tier, ist nicht einfach und
    schmerzt im Herzen, schnürt einem die Kehle zu. Du hast das Gefühl zu ersticken und willst ihn oder es nicht loslassen. Doch gerade weil du Ted so liebst, lässt du ihn jetzt los. Als ich den Anfang deines Artikels las dachte ich, er lebt nicht mehr und hatte schon Tränen in den Augen. Wir haben ihn in Langeln ja auch kennengelernt. Wir haben auch so ein empfindsames und sensibles, charakterstarkes Pferd mit Zantina. Sie hat Ann-Sophie damals ausgesucht als wir sie uns bei der Züchterin in Linau angesehen haben. Vieles sprach gegen Zantina wie z.B. ihr Alter mit 4, ihr Ausbildungsgrad (eben roh von der Longe) und sie hatte, wie sich bei der Ankaufuntersuchung gezeigt hat, 2 verknöcherte Wirbel im Lendenbereich und war damit nicht für den großen Sport zu gebrauchen und auch kein Gewichtsträger. Dennoch nahmen wir sie mit und die Züchterin war froh, sie in gute Hände gegeben zu haben. Ach, über die 8 Jahre könnte ich ein Buch schreiben. All die Erlebnisse, Hindernisse, Widrigkeiten, Rückschläge, schönen Erfolgserlebnisse fern ab von Turnier und Wettbewerb. Daran musste ich mich erst gewöhnen, weiß aber jetzt das das der Weg ist, den Ann-Sophie gehen wollte und den akzeptiere ich. Im Wesen sind die Beiden wie ein Spiegel. Durch Zantina habe ich Ann-Sophies Wesen erst erkannt. Was ich damit sagen will ist, dass ich es sehr stark und groß von dir finde, ihn so zu nehmen wie er ist und du ihn nicht weiter zwingst, deinen Ansprüchen gerecht zu werden. Dass du ihn gehen lässt, bietet ihm eine neue Chance. Ich wünsche ihm so sehr, dass er liebe Menschen findet und noch viele Jahre ein guter Freund und Partner ist. Du hast mit Nessi eine tolle Kämpferin. Sie teilt deine Leidenschaft. Ich wünsche euch alles, alles Gute. Liebe Grüße an Dorit und an dich.
    Silke

    1. Liebe Silke,
      Danke 🙏 ich hab Tränen in den Augen. Es hat eben nicht nur Vorteile, Pferde wie Familienmitglieder zu betrachten. Aber ja, ich hoffe auch, dass es ihm einfach gut geht. Man muss es auch nicht so lange versuchen bis sich beide nicht mehr leiden können. Das wollte ich auf jeden Fall vermeiden. Und die „guten“ Tage waren zu wenige am Ende.. ich weiß, es klang erst so, als ob ich ihn einschläfern musste, aber es war so schwer, es „richtig“ zu formulieren. Denn für mich ist es schon eine sehr endgültige Entscheidung gewesen. Die Besitzer sind über 500km weit weg. Kann ihn nicht einfach mal so besuchen… ich hoffe auch, dass es euch geht!! LG, Juliane

  5. Hei Juliane!
    Es ist sehr traurig lesen zu müssen, dass eure gemeinsame Zeit nun ein Ende finden musste, aber ich denke du hast mit dieser Entscheidung sowohl in seinem, als auch deinem Sinne gehandelt! Gerade wenn wir ein Pferd so lieben, wie du Ted, muss man sich manchmal auch eingestehen können, dass es wohl das Beste ist, sich von ihm zu trennen, auch wenn das weh tut und man sich immer und immer wieder fragt, ob man nicht doch etwas anders hätte machen können.
    Chapeau – ich finde diese Entscheidung zeigt deine Stärke und wie wichtig dir das Wohlergehen deiner Pferde wirklich ist, auch wenn das bedeutet, dass du einen langjährigen Freund weiterziehen lassen musst!

    1. Hi Anna, du triffst den Nagel auf den Kopf. Und auch wenn er jetzt schon weg ist, fragt man sich immer wieder, ob es wohl wirklich richtig war. Aber das ist das schlimme an den Emotionen. Sie verzerren die Realität etwas. Und objektiv betrachtet ging es halt einfach nicht mehr weiter 😔 Danke für deine lieben und aufbauenden Worte!
      LG, Juliane

  6. Liebe Juliane!
    Erst vor kurzem habe ich angefangen dir auf Facebook und hier in deinem Blog zu folgen.
    Nun solch einen traurigen Eintrag zu lesen, treibt mir die Tränen ins Auge. Ich denke, dass du aber die richtige Entscheidung getroffen hast mit Teddy! Er war zwar ein Familienmitglied, aber wenn die Chemie irgendwann gar nicht mehr gestimmt hätte, dann wärt ihr beiden auch nicht mehr glücklich geworden. Wichtig ist, dass es ihm jetzt gut geht, was nicht heißen soll, dass es ihm bei dir schlecht ging und er vielleicht irgendwann für jemand anderen ein guter Partner werden kann. Habe auch gelesen, in den Kommentaren, dass die Besitzer 500km weit entfernt wohnen. Was die Sache sicherlich nicht einfacher macht, da du ihn, wie du schon sagtest, nicht mal eben so besuchen kannst. Ich kann deinen Schmerz nachfühlen, aber lass den Kopf nicht hängen, schwelge in den Erinnerungen mit ihm und genieße jeden Moment den du mit Nessi und Alani. 🙂

    Übrigens: Ich finde deine Blogs super und sehr interessant mal zu lesen wie es hinter den Kulissen so ist, was man als Zuschauer ja nie so wirklich zu sehen bekommt 🙂 Mach weiter so und eventuell, wenn alles klappt, schaue ich dir mit einer Freundin am Samstag in Twenge zu und hören uns deinen Vortrag an 🙂 Bis dahin schon mal viel Glück und ich freue mich auf deinen nächsten Blog!
    Lg Jenny 🙂

    1. Hi Jenny, vielen Dank für die lieben Worte. Ich hoffe auch einfach, dass es ihm gut gehen wird. Das ist das wichtigste. Und wie schon woanders geschrieben.. ich denke, er vermisst mich bestimmt nicht so, sondern schlägt sich den Bauch voll ☺️
      Wäre ja cool, wenn du in twenge vorbeischaust 🙂 bis dahin!

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